Bescheuerter Titel, ich weiß. Und zu lang. Ich hatte das gestern Abend schon kurz und bündig in Google+ gepostet, allerdings kam wohl aufgrund fehlender Beispiel-Screenshots nicht so ganz rüber, worum es mir überhaupt so wirklich geht und was denn nun mein kleiner Tipp überhaupt bewirken soll. Hier im Blog tue ich mir da natürlich leichter damit, das besser mit Bildern zu unterstützen und etwas umfassender zu erklären, deshalb dieser Artikel.
Wenn ich in diesem Blog einen Artikel verfasse und diesen dann dann natürlich auch auf der zugehörigen Google+ Page verlinke, dann würde ich dabei gern folgendermaßen vorgehen:
Berechtigte Frage. In meinem Fall hat das drei Gründe:
Nun habe ich also ein persönliches Profil und ein (oder mehrere) Google Plus Seitenprofile, in denen ich gern als “Bernd” kommentieren möchte. Soweit alles wunderbar. Praktisch stellt sich das dann doch als etwas mühsamer als zunächst erwartet heraus.
Wie viele andere auch habe ich immer 2 Google+ Browsertabs parallel geöffnet: Eines für mein persönliches Profil und eines für die Google+ Seite des Blogs, um trotz (momentan noch!?) fehlender “aufdringlicher” Benachrichtigungen für Google+ Seiten zumindest über neue Kommentare zu den verlinkten Artikeln informiert zu bleiben. Die von mir schon oft zitierte großartige G+Me Chrome Extension leistet mir dazu übrigens prima Dienste – wenn’s was neues gibt, dann geht ein rotes Lämpchen an. Klasse, oder?
Wenn nun tatsächlich so ein Lämpchen für einen Beitrag in der Seite angeht und ich in die Verlegenheit komme dort als “Bernd” kommentieren zu wollen, dann geht erstmal im privaten Tab die Sucherei los, und je länger ein auf der Google+ Seite veröffentlichter Blogartikel zurück liegt, um so schlimmer wird es. Hier mal ein Vergleich der beiden Streams – der private ist einfach viel zu schnellebig um mal eben etwas bestimmtes wiederzufinden, im Seiten-Stream wäre das kein Problem.
Das hört sich nun vielleicht komisch an, aber manchmal ist es wirklich so, dass man für das austüfteln witzlos einfacher Lösungen am längsten braucht. So wie bei mir in diesem speziellen Fall. Ganze anderthalb Tage habe ich mich über die Stöberei nach meinen Blog-Artikeln im persönlichen Stream geärgert, bis mir plötzlich wieder einfiel, was eigentlich das so oft genannte Mega-Feature von Google+ ist: Genau, Circles!
Es muss ein Blackout gewesen sein. Ich schwöre aber, ich habe nicht getrunken! Nur was zum Teufel hat mich dann so lange davon abgehalten, im persönlichen Profil einen eigenen Kreis für meine Google+ Blog-Seite anzulegen, selbige dort reinzupacken und fortan einen total bequemen Filter zu haben? Ich weiß es nicht, aber hier sind nochmal Nachher-Vergleichsbilder für Euch:
Das schaut doch schon ganz anders aus, oder? Und was war jetzt so schwer daran…? Das tolle am persönlichen Kommentieren auf meiner Blog-Seite ist übrigens auch, dass ich fortan Benachrichtigungen bekomme, wenn ich einmal in eine Diskussion eingestiegen bin.
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Sebastian Wewer10. November 2011 am 16:43 via Google+
Ich finde diesem Beispiel sollten alle Blogautoren folgen.
Serengeti Wildlife10. November 2011 am 16:51 via Google+
Mit den Blogpost verfassen kann ich nur zustimmen, guter Artikel.
stooni10. November 2011 am 18:11
Finde ich einen guten Artikel, aber um zu tweeten ist der Titel 11 Zeichen zu lang!
Carsten11. November 2011 am 14:01
Genau so mache ich es auch und es wirkt auch immer persönlicher mit “Carsten” zu antworten, als mit der Firmenseite. So bekommt man ja auch wieder die vermisste Benachrichtigung