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Warum ich auf der Google+ Seite meines Blogs eine persönliche Note wahren will und wie das für mich funktioniert

10. November 2011 von - 4 Kommentare

Bescheuerter Titel, ich weiß. Und zu lang. Ich hatte das gestern Abend schon kurz und bündig in Google+ gepostet, allerdings kam wohl aufgrund fehlender Beispiel-Screenshots nicht so ganz rüber, worum es mir überhaupt so wirklich geht und was denn nun mein kleiner Tipp überhaupt bewirken soll. Hier im Blog tue ich mir da natürlich leichter damit, das besser mit Bildern zu unterstützen und etwas umfassender zu erklären, deshalb dieser Artikel.

Meine Wunschvorstellung zur Nutzung der Google Plus Seite dieses Blogs

Wenn ich in diesem Blog einen Artikel verfasse und diesen dann dann natürlich auch auf der zugehörigen Google+ Page verlinke, dann würde ich dabei gern folgendermaßen vorgehen:

  • Blogpost verfassen
  • Auf der Google+ Seite des Blogs teilen (geht logischerweise nur als “myGoogle+”)
  • Mich in der zugehörigen Diskussion als “Bernd” beteiligen

Warum dann überhaupt eine Google+ Seite, wenn man dann doch so viel persönlich darauf agieren will?

Berechtigte Frage. In meinem Fall hat das drei Gründe:

  1. Zu den meisten (News-) Themen versuche ich im Blog relativ neutral zu schreiben, gerade bei thematisch etwas heikleren Artikeln ist das durchaus angebracht, ausserdem will ich hier keine Meinungsmache betreiben. Dennoch habe ich natürlich eine Meinung zu den Dingen über die ich schreibe. Die äussere ich dann eben mitunter in der anschließenden Diskussion, möchte dann aber auch gern sicherstellen, dass das auch so verstanden wird – meine Meinung ist die von “Bernd”, und nicht die des Newsmagazins “myGooglePlus”. Ich will dadurch einfach meine gedankliche Trennung zwischen Berichterstattung und privater Meinung unterstreichen.
  2. Die kommenden Features der Google Plus Seiten. Es steht ausser Frage, dass die momentane Version der Google+ Pages einen Grundstein darstellt, der sukzessive ausgebaut werden wird, sei es nun durch die Möglichkeit, mehrere Admins zu benennen, die ich im Fall weiterer Blogautoren evtl. doch nochmal brauchen könnte, oder durch neue Reiter mit erweiterten Funktionen oder wer weiß was noch alles.
  3. Mein persönlicher Account soll persönlicher werden! Ich möchte mir künftig nicht mehr bei jedem privaten Beitrag in meinem Profil überlegen müssen, ob ich ihn wirklich schreiben soll. Bisher habe ich das getan, denn ich wusste ja ganz genau, das mir 95 % der Leute nicht deswegen folgen, sondern des Blogs wegen. Soll ich die etwa permanent nötigen, sich meine sonstigen Interessen ebenso “anzutun”? Ich denke eher nicht. Wer das auch will, bitte sehr, Ihr seid herzlich eingeladen. Ansonsten kickt mich und fügt nur die Google+ Seite des Blogs Euren Kreisen hinzu.

Hindernisse, die ein persönliches Kommentieren auf eigenen Google+ Seiten erschweren

Nun habe ich also ein persönliches Profil und ein (oder mehrere) Google Plus Seitenprofile, in denen ich gern als “Bernd” kommentieren möchte. Soweit alles wunderbar. Praktisch stellt sich das dann doch als etwas mühsamer als zunächst erwartet heraus.

Wie viele andere auch habe ich immer 2 Google+ Browsertabs parallel geöffnet: Eines für mein persönliches Profil und eines für die Google+ Seite des Blogs, um trotz (momentan noch!?) fehlender “aufdringlicher” Benachrichtigungen für Google+ Seiten zumindest über neue Kommentare zu den verlinkten Artikeln informiert zu bleiben. Die von mir schon oft zitierte großartige G+Me Chrome Extension leistet mir dazu übrigens prima Dienste – wenn’s was neues gibt, dann geht ein rotes Lämpchen an. Klasse, oder?

Wenn nun tatsächlich so ein Lämpchen für einen Beitrag in der Seite angeht und ich in die Verlegenheit komme dort als “Bernd” kommentieren zu wollen, dann geht erstmal im privaten Tab die Sucherei los, und je länger ein auf der Google+ Seite veröffentlichter Blogartikel zurück liegt, um so schlimmer wird es. Hier mal ein Vergleich der beiden Streams – der private ist einfach viel zu schnellebig um mal eben etwas bestimmtes wiederzufinden, im Seiten-Stream wäre das kein Problem.

googleplus persoenlicher stream 300x258 Warum ich auf der Google+ Seite meines Blogs eine persönliche Note wahren will und wie das für mich funktioniertgoogleplus seiten stream 300x259 Warum ich auf der Google+ Seite meines Blogs eine persönliche Note wahren will und wie das für mich funktioniert

Die einfachste Lösung der Welt

Das hört sich nun vielleicht komisch an, aber manchmal ist es wirklich so, dass man für das austüfteln witzlos einfacher Lösungen am längsten braucht. So wie bei mir in diesem speziellen Fall. Ganze anderthalb Tage habe ich mich über die Stöberei nach meinen Blog-Artikeln im persönlichen Stream geärgert, bis mir plötzlich wieder einfiel, was eigentlich das so oft genannte Mega-Feature von Google+ ist: Genau, Circles!

Es muss ein Blackout gewesen sein. Ich schwöre aber, ich habe nicht getrunken! Nur was zum Teufel hat mich dann so lange davon abgehalten, im persönlichen Profil einen eigenen Kreis für meine Google+ Blog-Seite anzulegen, selbige dort reinzupacken und fortan einen total bequemen Filter zu haben? Ich weiß es nicht, aber hier sind nochmal Nachher-Vergleichsbilder für Euch:

googleplus persoenlicher stream 2 300x259 Warum ich auf der Google+ Seite meines Blogs eine persönliche Note wahren will und wie das für mich funktioniertgoogleplus seiten stream 300x259 Warum ich auf der Google+ Seite meines Blogs eine persönliche Note wahren will und wie das für mich funktioniert

Das schaut doch schon ganz anders aus, oder? Und was war jetzt so schwer daran…? Das tolle am persönlichen Kommentieren auf meiner Blog-Seite ist übrigens auch, dass ich fortan Benachrichtigungen bekomme, wenn ich einmal in eine Diskussion eingestiegen bin.

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4 Comments

  1. Sebastian Wewer10. November 2011 am 16:43 via Google+

    Ich finde diesem Beispiel sollten alle Blogautoren folgen.

  2. Serengeti Wildlife10. November 2011 am 16:51 via Google+

    Mit den Blogpost verfassen kann ich nur zustimmen, guter Artikel.

  3. stooni10. November 2011 am 18:11

    Finde ich einen guten Artikel, aber um zu tweeten ist der Titel 11 Zeichen zu lang!

    AntwortenAntworten
  4. Carsten11. November 2011 am 14:01

    Genau so mache ich es auch und es wirkt auch immer persönlicher mit “Carsten” zu antworten, als mit der Firmenseite. So bekommt man ja auch wieder die vermisste Benachrichtigung ;)

    AntwortenAntworten

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