Seit gut einer Woche gewährt Google einigen ausgewählten Social Media Management Tools erweiterten Zugriff auf die Google Plus Seiten, um sie über deren eigene Werkzeuge pflegen zu können. Eines dieser Tools ist HootSuite, welches von allen vermutlich auch dem Privatanwender noch am ehesten geläufig ist.
Mit HootSuite lassen sich verschiedene Social Media Accounts wie etwa Twitter, Facebook, Foursquare und Co. unter einer einheitlichen Oberfläche administrieren, ähnlich wie auch von TweetDeck oder Seesmic bekannt. Daneben bietet HootSuite noch erweiterte Analysefunktionen, die aber größtenteils kostenpflichtigen Accountvarianten vorbehalten sind.

Google+ Seiten mit HootSuite pflegen kann man derzeit ebenfalls nur als zahlender Kunde im Enterprise-Programm. Zwar kann man sich auch als Privatanwender für den HootSuite Google+ Service bewerben, die Aussichten sind aber vermutlich eher dürftig. Immerhin gibt es ein paar Screenhots, die einen Einblick in die Möglichkeiten bieten, die HootSuite zur Verwaltung von Google+ Seiten zur Verfügung stellt.
Nach der üblichen Verknüpfung des eigenen Google(+)-Kontos mit HootSuite und Auswahl der zu betreuenden Google+ Seite wird diese nahtlos neben die weiteren Social Network Accounts in das HootSuite-Dashboard integriert.
In der in verschiedene Spalten aufteilbaren Stream-Ansicht kann man wie nicht anders zu erwarten Posts lesen, Profile von Personen und Seiten ansehen usw. – alles innerhalb der HootSuite-Oberfläche, es handelt sich hier nicht nur um simple Links zu Google+.
Die wichtigste Grundfunktion ist natürlich, mit HootSuite selbst neue Inhalte auf Google+ Seiten zu veröffentlichen und den Stream zu beobachten. Das ist kein Problem, alle gewohnten Google Plus Optionen stehen auch hier zur Verfügung:
HootSuite lässt sich auch bequem zum Management der Google Plus Circles einsetzen. Man kann direkt im Dashboard Personen und Kreise hinzufügen, löschen und bearbeiten.
In HootSuite sind auch Möglichkeiten integriert, den Erfolg von Posts und der gesamten Seite zu analysieren und zu messen. Dazu stehen ohne das Dashboard verlassen zu müssen 5 wichtige Ansichten aus Google Analytics zur Verfügung.
Für Social Media Teams von Firmen stehen daneben auch noch erweiterte Nutzungsmöglichkeiten wie etwa die Zuteilung von Aufgaben zur Verfügung.
Alle Bilder + Screenshots: hootsuite.com, HootSuite Google+
Tags: hootsuite, Pages, seiten, social media management
Manuel Tepunkt25. November 2011 am 16:22 via Google+
Soll das nicht 1500 EUR / Monat kosten?
Andrej Schwartz25. November 2011 am 18:54 via Google+
Reine Abzocke, Google stellt Google+ für alle als Netzwerk kostenlos zur Verfügung. Und um das in HootSuite benutzen zu können muss man zahlender Kunde sein? Wer es brauch bitte schön, ansonsten für blanker Schwachsinn
Emanuel X25. November 2011 am 19:17 via Google+
Tja wer dafür zahlt ist selbst schuld
Georg Osburg25. November 2011 am 23:02 via Google+
Wer gewerblich oder privat seine Accounts pflegen will/ muss, kann zu diesem Tool greifen, muss aber nicht. Was ist daran bitte "Abzocke"?
Andrej Schwartz26. November 2011 am 09:41 via Google+
+Georg Osburg Abzocke ist es daran, Google+ benutzen zu dürfen über HootSuite, obwohl G+ selbst kostenlos ist. Ich zitiere aus dem Artikel "Google+ Seiten mit HootSuite pflegen kann man derzeit ebenfalls nur als zahlender Kunde im Enterprise-Programm. Zwar kann man sich auch als Privatanwender für den HootSuite Google+ Service bewerben, die Aussichten sind aber vermutlich eher dürftig."
Georg Osburg27. November 2011 am 03:56 via Google+
Du (ich sag einfach mal "Du") kannst G+ doch immer noch kostenlos nutzen. Meiner Meinung nach ist das Angebot nur für die wirklich interessant (aber nicht notwendig) wenn man wirklich Accounts bei den definierten Netzwerken administrieren will/ muss (neuer Content, neue Angebote, Support)
Für uns Ottonormalnutzer ist das Programm unnötig. Zumindest da muss ich dir Recht geben. Wenn das Tool aber den Kosten/ Nutzen- Vergleich des potenziellen Nutzer besteht und auch wirklich hilfreich ist…
Verabschiede dich langsam von den Zeiten, in denen es im Netz alles kostenlos gibt. Die, die daran Geld verdienen wollen, müssen zuweilen investieren.
Wie auch immer…. ich hab mich lediglich am Wort "Abzocke" gestört. DU hast die Wahl ob du das Tool nutzt oder eben nicht
Pepe29. November 2011 am 14:58
Also gerade im Profibereich mit mehreren Webseiten, Facebookseiten, Twitteraccounts u.s.w. finde ich es sehr Praktisch. Ich nutzte es momentan noch in der Freien Version und im Moment noch ohne G+. Aber wer gerade unterwegs noch schnell ein Foto mit Geolocation und Kommentar Posten möchte, kann das sehr praktisch und gleich zeitig auf mehreren “seiten” machen. Ich denke auch die Auswertungen sind äusserst Praktisch, wenn man Betreiber von mehreren Projekten ist. Ich glaube das Lohnt sich. Kennt jemand Alternativen dazu?
HootSuite_DE30. November 2011 am 20:12
Toller Artikel

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